Marian Dyno Buric
Die Spürnasen Teil 2: Die geheime Karte
Die Abenteuer der kleinen Spürnasen gehen weiter. Gemeinsam sehen wir uns eine Karte an, die sie in der Burgbibliothek entdecken. Wo führt sie nur hin?


Ein Fahrzeug mit seltsamer Besatzung kurvte durch den dunkelgrünen Nebel der Schattenwelt: der Alchimist Somnius, sein Emissär Jonas und Matteo, ein Junge, der nur durch Zufall in dieser Welt gelandet
Der Nebel hatte in der Zwischenzeit noch weiter zugenommen. Manchmal wirbelten darin lila und blaue Formen auf, die sich dann in blinkende Lichterströme
Lily steuerte Kandiszucker, doch ihr Fahrstil hatte kaum etwas gemein mit der ruhigen und konzentrierten Art, mit der Matteos Vater am Steuer saß. Das Geschöpf konnte keinen Moment
Neben ihr saß Somnius, der mit seiner langen Gestalt nur mit Müh und Not auf den Beifahrersitz passte. Schließlich ließ er sich tiefer ins Polster fallen und nur noch seine Knie ragten über die Windschutzscheibe wie die Höcker eines ausgemergelten Kamels. Lily hatte großen Spaß daran, ihm zwischendurch den Hut vom Kopf zu ziehen oder ihn zumindest mit Bonbons zu
Dazu muss man sagen, dass Kandiszucker es ihr beim Fahren keineswegs leicht machte. Jedes Rad des Spionagewagens hatte nämlich eine andere Größe und drehte sich in eine andere Richtung. Außerdem bebte seine himmelblaue Haube ununterbrochen, als wäre sie kitzlig, und die Sitze, die Motorabdeckung und der Kofferraum mit dem Reserverad hüpften immer wieder lustig auf und
Doch das war bei weitem noch nicht das Schlimmste. Das Auto konnte nämlich sprechen. Was heißt sprechen… Es diskutierte und stritt, und schon beim Einsteigen war klar, dass es überhaupt nicht aufgelegt war zu einer gefährlichen Mission.
„Na gut, steigt ein – aber eure…