Alle drei befanden sich im Labor. Neben dem Alchimisten Somnius zappelte ein seltsames schwarzes Wesen, das auf den Namen Lily hörte. Und daneben stand ein Junge namens Matteo, der nur durch Zufall in der Schattenwelt gelandet war.
Es schien jedoch, dass Matteo den Bewohnern der Schattenwelt bei einem RĂ€tsel helfen konnte, bei dem sie allein nicht weiter kamen. Seiner Theorie zufolge konnte nur ein Mensch von der anderen Seite die geheime Zutat fĂŒr das Elixier finden, das Somnius benötigte. Jemand aus der Menschenwelt.
âUnd das sollst⊠du sein?â Somniusâ Stimme klang verunsichert, doch in seinen Augen blitzte Neugier auf.
âVielleichtâ, rĂ€umte Matteo ein. âNur bei einem bin ich mir sicher: In unserer Welt hatte das Gedicht noch eine Strophe. Mit der Antwort.â
Somnius drehte sich ruckartig zu Lily um: âSieh nochmal in das Buch!â
âHihiiiihi!â, lachte Lily und schĂŒttelte das Buch ein wenig, beinahe wie ein Baby, das ein BĂ€uerchen machen soll.
âUnd schon sind wir wieder genau da, wo wir angefangen habenâ, seufzte der Alchimist.
âMoment mal!â, unterbrach Matteo Somnius. âIch habe eine Idee! Vielleicht geht sie nicht auf, aber⊠ich hoffe einfach mal, dass sie funktioniert. Warum ist das Buch so böse? Weil es Heimweh hat. Es stammt auch aus unserer Welt und ist hier nur durch Zufall gelandet. Es ist einsam und wĂŒtend.â
âDas kann schon seinâ, stimmte Somnius zu.
âDoch zu Lily ist es nett⊠Es lĂ€sst sich sogar von ihr streicheln. Warum?â
âWeilâŠâ, der Alchimist machte groĂe Augen und seine Barthaare stellten sich vor Aufregung auf. âWeil Lily hier auch nur per Zufall gelandet ist. Oh ja! Es tut ihr nichts, weil sie ein Ă€hnliches Schicksal teilenâŠâ
âUnd nun ist hier noch jemand, der unverhofft in die Schattenwelt gelangt istâ, sagte Matteo.
âDuâ, erwiderte Somnius.
âGenau.â Matteo nickte. âUnd wenn ichâŠ