Rapunzel

10
 min
5
+
4.66
 • 
281
 bewertungen
Die eifersüchtige Hexe wollte Rapunzel nur für sich haben, deshalb sperrte sie sie in einen Turm ohne Türen. Nur mit Hilfe Rapunzels langem goldenen Zopfes war es möglich, nach oben zu gelangen. Ein junger Prinz beschloss jedoch, den bösen Plan der Hexe zu vereiteln und Rapunzel zu befreien.
Dieses Märchen können Sie sich als kostenlose PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. In der Readmio-App haben Sie diese Option für jede Geschichte.
Herunterladen:
Rapunzel
QR code
Scannen Sie den QR-Code, um das Märchen in der Applikation zu öffnen.
Mio’s tip
Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Es lebte einmal auf einem kleinen Hof ein Ehepaar. Am Ende ihres Hofs stand eine hohe Mauer und dahinter befand sich ein großer, geheimnisvoller Garten. Das Ehepaar hatte keine Ahnung, wem dieser Garten gehörte. Und obwohl sie oft über die Mauer sahen, entdeckten sie dort niemals eine Menschenseele.

An einem Tag zu Frühlingsbeginn sagte die Frau zu ihrem Mann: „Ach mein Lieber, stell dir nur vor, durch einen Spalt in der Mauer habe ich frischen grünen Rapunzelsalat gesehen. Ich würde ja so gerne davon kosten!“

Der Mann wollte seiner Frau diesen Wunsch gern erfüllen, doch zu dieser Zeit wuchs noch kein Salat. Aus der kalten Erde sprossen bisher nur die ersten hellgrünen Knospen, aber von Salatblättern fehlte bisher jede Spur. Seine Frau bestand jedoch darauf und verweigerte alles andere Essen. Schon bald wurde sie vor Hunger ganz schwach und blass. Dem Mann blieb nichts anderes übrig als sich heimlich in den Nachbarsgarten zu schleichen.

Er wartete, bis sich die Nacht über das Land legte. Dann schlich er leise und unbemerkt in den geheimnisvollen Garten, um einige Rapunzelblätter abzureißen. Er hatte es schon fast geschafft, als plötzlich eine Hand nach ihm griff! Vor Angst erstarrte er und als er sich schließlich umdrehte, stand da eine Hexe im schwarzen Gewand.

„Wer stiehlt denn da in meinem Garten?!“, krächzte die Hexe.

Stammelnd erklärte der Mann, warum er in den Garten eingebrochen war. „Meiner Frau geht es nicht gut… Nur der Rapunzelsalat kann ihr helfen, wieder gesund zu werden.“

„Nun gut”, sagte die Hexe, „nimm dir so viel Salat, wie du willst. Aber ich will auch etwas. Ich schenke dir meinen Rapunzelsalat, wenn du mir dein Kind schenkst.“

Dem Mann machte diese seltsame Bitte keine Angst – er hatte schließlich keine Kinder. Leichtsinnig nickte er also und rannte schnell davon.

Zu…

Diese und andere Geschichten finden Sie auf Readmio

... finden Sie die ganze Geschichte in Readmio

Readmio ist eine Applikation voller Kindergeschichten, welche durch Geräusche, die auf Ihre Stimme reagieren, zum Leben erweckt werden. Eine Menge Märchen sind kostenlos, und jede Woche kommen neue dazu.

Gratis testen

Verfügbar für iOS, Android und Web

Download from App StoreDownload from Google Play
RatingsRatingsRatingsRatingsRatings

4.8/5 · 52 000 Bewertungen

Mehr aus der Kategorie Volksmärchen

Die drei Bäume

Die drei Bäume

11
 min
5
+
4.58

Die Suche nach dem einfachsten Weg zum Ziel zahlt sich nicht immer aus. Als sich drei Brüder aufmachen, um ihr Glück zu finden, schlagen die Älteren den leichtesten Weg ein. Der Jüngste, der von allen für dumm gehalten wird, scheut Mühe und Hindernisse dagegen nicht und so gelingt es ihm, ein verwunschenes Königreich zu erlösen und das Herz einer Prinzessin zu erobern.

Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider

12
 min
3
+
4.61

Ein traditionelles Märchen, das Kindern auf der ganzen Welt bekannt ist. Ständig bewundert zu werden ist der Hauptsinn im Leben des Kaisers. Diese Schwäche nutzen zwei Betrüger für sich, als sie sich als hervorragende Weber ausgeben. Dem Kaiser nähen sie Kleider, deren Schönheit einem geradezu den Atem verschlagen und in denen sich der Kaiser wahrhaftig einzigartig fühlen wird. Hier ist jedoch der Haken an der Sache.

Das Märchen vom Buchweizen

Das Märchen vom Buchweizen

5
 min
5
+
4.41

Diese Geschichte mit traurigem Ende erzählt vom Buchweizen, der am Feld wuchs und allzu eingebildet auf seine Schönheit war. Der Buchweizen, blind vor Stolz, hörte nicht auf den Rat der alten Weide und lehnte es ab, sein Haupt vor dem gefährlichen Gewitter zu beugen.