Rapunzel

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Die eifersüchtige Hexe wollte Rapunzel nur für sich haben, deshalb sperrte sie sie in einen Turm ohne Türen. Nur mit Hilfe Rapunzels langem goldenen Zopfes war es möglich, nach oben zu gelangen. Ein junger Prinz beschloss jedoch, den bösen Plan der Hexe zu vereiteln und Rapunzel zu befreien.
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Es lebte einmal auf einem kleinen Hof ein Ehepaar. Am Ende ihres Hofs stand eine hohe Mauer und dahinter befand sich ein großer, geheimnisvoller Garten. Das Ehepaar hatte keine Ahnung, wem dieser Garten gehörte. Und obwohl sie oft über die Mauer sahen, entdeckten sie dort niemals eine Menschenseele.

An einem Tag zu Frühlingsbeginn sagte die Frau zu ihrem Mann: „Ach mein Lieber, stell dir nur vor, durch einen Spalt in der Mauer habe ich frischen grünen Rapunzelsalat gesehen. Ich würde ja so gerne davon kosten!“

Der Mann wollte seiner Frau diesen Wunsch gern erfüllen, doch zu dieser Zeit wuchs noch kein Salat. Aus der kalten Erde sprossen bisher nur die ersten hellgrünen Knospen, aber von Salatblättern fehlte bisher jede Spur. Seine Frau bestand jedoch darauf und verweigerte alles andere Essen. Schon bald wurde sie vor Hunger ganz schwach und blass. Dem Mann blieb nichts anderes übrig als sich heimlich in den Nachbarsgarten zu schleichen.

Er wartete, bis sich die Nacht über das Land legte. Dann schlich er leise und unbemerkt in den geheimnisvollen Garten, um einige Rapunzelblätter abzureißen. Er hatte es schon fast geschafft, als plötzlich eine Hand nach ihm griff! Vor Angst erstarrte er und als er sich schließlich umdrehte, stand da eine Hexe im schwarzen Gewand.

„Wer stiehlt denn da in meinem Garten?!“, krächzte die Hexe.

Stammelnd erklärte der Mann, warum er in den Garten eingebrochen war. „Meiner Frau geht es nicht gut… Nur der Rapunzelsalat kann ihr helfen, wieder gesund zu werden.“

„Nun gut”, sagte die Hexe, „nimm dir so viel Salat, wie du willst. Aber ich will auch etwas. Ich schenke dir meinen Rapunzelsalat, wenn du mir dein Kind schenkst.“

Dem Mann machte diese seltsame Bitte keine Angst – er hatte schließlich keine Kinder. Leichtsinnig nickte er also und rannte schnell davon.

Zu…

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