Die drei goldenen Haare

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Bekanntes Märchen von einem jungen Mann mit gutem Herzen, einem grausamen König und dem Sonnenkönig.

Ein Junge, den fast seit seiner Geburt ein Fischer mit seiner Frau großziehen, muss sich eines Tages auf eine gefährliche und lange Reise begeben. Und um sich die Hand der Prinzessin zu verdienen, muss er die Aufgabe des Königs erfüllen und drei goldene Haare des weisesten aller Könige, dem Sonnenkönig, erlangen.
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Die drei goldenen Haare
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Vor langer Zeit, noch bevor deine Großeltern geboren wurden, gab es ein fremdes Land namens Feenland. Es war natürlich ein magisches Land, in dem Feen lebten. Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wurde, besuchten es drei Feen und gaben dem Kind Kraft, oder eine Aufgabe im Leben. Diese drei Schicksalsfeen blieben dann für immer bei dem Kind und führten es durch sein Leben. Die berühmtesten Feen waren Lia, Mia und Via. Und das hier ist ihre Geschichte.

„Seht euch nur diese schönen Wangen an! Und diese schönen, grünen Augen!“

„Er sieht aus wie ein Prinz!“

Ein kleiner Junge war gerade einem Kohlenmann und seiner Frau in einer kleinen Hütte im Wald geboren worden und die Feen hatten das kleine Kind bereits lieb gewonnen. Die Eltern waren überglücklich, dass ihr Kind so gesund und schön war. Die Feen nahmen den Jungen bei den Händen und erzählten ihm sein Schicksal.

Die älteste, Lia, begann: „Mein lieber Junge, du wirst großartige Dinge tun, aber du wirst in deinem Leben auch in große Gefahren geraten.“

„Ich gebe dir die Kraft, alle Hindernisse zu überwinden“, sagte Mia.

„Und ich“, sagte Via, die Jüngste von ihnen, „wünsche dir, dass du die Tochter eines Königs heiratest.“

Dann zeichneten sie einen magischen Kreis um den Jungen und streuten Zauberstaub über ihn. Aber gerade als sie dem Jungen sein Schicksal weissagten, ging der König des Landes am Haus vorbei und hörte die Worte der jüngsten Fee, die wie Musik aus dem Haus ertönten. Seine kleine Tochter, eine Prinzessin, war doch am selben Tag geboren worden! Sollte sie etwa seine Frau werden?

„Ich kann meine Tochter keinen einfachen Bauern heiraten lassen!“, tobte der König. Und so wartete er bis mitten in der Nacht, schlich sich in das Haus des Kohlenmanns und stahl das kleine Kind.

Als…

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