Der teuflische Knecht

12
 min
5
+
4.66
 • 
80
 bewertungen
Ein Märchen von einem Teufelchen, das einem armen Holzfäller sein letztes Stückchen Brot stiehlt. Als Luzifer davon erfährt, muss das kleine Teufelchen ein Jahr lang für den Holzfäller arbeiten.
Dieses Märchen können Sie sich als kostenlose PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. In der Readmio-App haben Sie diese Option für jede Geschichte.
Herunterladen:
Der teuflische Knecht
QR code
Scannen Sie den QR-Code, um das Märchen in der Applikation zu öffnen.
Mio’s tip
Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Es war einmal ein weit entferntes Land, in dem sich ab und zu pechschwarze Teufelchen unter die Leute mischten. In diesem Land lebte auch ein armer Holzfäller mit seiner Familie. Tag für Tag ging er in den Wald, um Holz zu fällen. Es war eine harte Arbeit und doch schaffte er es kaum, seine Familie damit zu versorgen.

Eines Morgens machte er sich gerade auf den Weg in den Wald. Da die Speisekammer ganz leer war, nahm er nur ein kleines StĂĽckchen Brot mit sich. Dieses kleine StĂĽckchen musste ihm fĂĽr den ganzen Tag reichen. Mit der Axt auf der Schulter ging er in den Wald hinaus.

Auf einer Lichtung hängte er seine Tasche an einen der Äste und machte sich gleich an die Arbeit. Mit der Axt hieb er auf die mächtigen Stämme ein. Jedes Mal, wenn er ins Holz schlug, hörte man es bis tief in den Wald. Erschrocken flogen die Vögel von den benachbarten Bäumen auf und machten sich auf die Suche nach einem stilleren Plätzchen.

Diese Geräusche lockten auch ein kleines neugieriges Teufelchen an.

„Aaah, wen haben wir denn da? Einen Holzfäller ... hmmm ... er macht seine Arbeit echt gut, das muss ich schon sagen. Zum Glück musste ich nie so hart arbeiten wie er. Aber was ist denn das? Eine Tasche. Darin könnte etwas zum Essen sein”, plapperte das Teufelchen und wedelte freudig mit seinem langen Schwanz.

Vorsichtig schlich er zu der Tasche, griff nach ihr... und schon war er wie vom Erdboden verschluckt.

Der Holzfäller war ganz in seine Arbeit vertieft und bemerkte das Teufelchen gar nicht.

Blitzschnell lief das Teufelchen nach Hause. Dort prahlte er mit der Tasche vor den anderen Teufelchen.

„Schaut mal, was ich hier habe. Im Wald war ein Holzfäller und ich…

Diese und andere Geschichten finden Sie auf Readmio

... finden Sie die ganze Geschichte in Readmio

Readmio ist eine Applikation voller Kindergeschichten, welche durch Geräusche, die auf Ihre Stimme reagieren, zum Leben erweckt werden. Eine Menge Märchen sind kostenlos, und jede Woche kommen neue dazu.

Gratis testen

VerfĂĽgbar fĂĽr iOS, Android und Web

Download from App StoreDownload from Google Play
RatingsRatingsRatingsRatingsRatings

4.8/5 · 10 000 Bewertungen

Mehr aus der Kategorie Volksmärchen

Der dumme Hans

Der dumme Hans

8
min
5
+
4.59

Das ist eine Geschichte aus einer Märchensammlung von Hans Christian Andersen über drei Brüder. Zwei von ihnen hielten sich für gebildet und klug, aber den dritten nannte jedermann nur den dummen Hans, da er tölpelhaft und ungeschickt erschien. Alle drei wollten zu Hofe reiten und um die Hand der Prinzessin anhalten. Diese hatte nämlich bekannt gegeben, dass sie den heiraten wolle, der sie mit Wortgewandtheit und Erzählungen am besten zu unterhalten wisse. Die beiden älteren Brüder erschienen siegesgewiss vor der Prinzessin, doch es kam ganz anders...

Däumelinchen

Däumelinchen

15
min
8
+
4.78

Ein klassisches Märchen des weltbekannten dänischen Märchenerzählers Hans Christian Andersen. Ein winzig kleines Mädchen namens Däumelinchen gerät in verschiedene Hinterhalte. Zuerst wird es von einer Kröte entführt, die sie als Braut für ihren Sohn möchte. Als es Däumelinchen gelingt zu entkommen, wird sie von einer Feldmaus aufgenommen, aber auch diese hat Heiratspläne mit ihr: ein dicker, gefühlloser Maulwurf hat um ihre Hand angehalten. Doch alles wird gut und am Ende findet sie die wahre Liebe und ihr Glück.

Die Fee

Die Fee

7
min
5
+
4.3

Klassisches Märchen darüber, dass Bescheidenheit, Anstand und Demut sich immer auszahlen. Wenn ein junges Mädchen einer als alte Frau verkleideten Fee hilft, wird sie dafür reich belohnt. Doch ihre böse Stiefmutter will nur für ihre eigene Tochter das Beste haben, und so schickt sie auch diese an den Waldrand, um dort auf die alte Frau zu warten. Sie erwartet natürlich ebenfalls eine Belohnung für ihre Hilfe. Doch anderen nur aus eigennützigen Gründen zu helfen, zahlt sich nicht aus.