Einst jagte ein besonderer Gepard durch die afrikanische Savanne. Geparden sind von Natur aus sehr schnelle Tiere. Doch Pepe war der schnellste von allen. Schon als er klein war, überholte er die anderen mit links und lief seiner Mama in Nullkommanichts davon. Im einen Moment war er hier und im nächsten war er dort. Er liebte es einfach zu rennen.
„Du bist aber ein ganz schöner Flitzer. So jemanden wie dich hatten wir hier noch nie“, lobten ihn die anderen Geparden. Pepe gab mit seiner Schnelligkeit gerne auch ein bisschen an. Er war stolz auf seinen Ruf und versuchte, ihm alle Ehre zu machen. Deshalb begann er mit der Zeit, nicht nur schnell zu laufen. Er sprach schnell, fraß schnell und schlief auch schnell. Alles musste er schnell machen. Ständig beeilte er sich, damit niemand sagen konnte, dass er langsam sei. Denn das wäre ihm so peinlich gewesen, dass er lieber im Sand versunken wäre.
Im ersten Moment klingt Schnellsein vielleicht toll, doch sich ständig zu beeilen, ist gar nicht so schön. Stellt euch doch mal vor, ihr spielt nur mal schnell mit euren Freunden, blättert in Windeseile durch ein Buch oder baut blitzschnell eine Sandburg. Das würde sicher nicht wirklich Spaß machen. Für manche Dinge muss man sich Zeit nehmen und manchmal muss man sich auch ausruhen. Doch Pepe hatte dafür keine Zeit.
Er hetzte von einer Sache zur nächsten. Wenn er mit seinen Freunden Eis aß, stachelte er sie ständig an, schneller zu schlecken. Und wenn sie Schach oder Dame spielten, wollte er schon nach zwei Minuten fertig sein. Deshalb verlangte er auch von seinen Gegnern, schneller zu spielen. Am Ende gingen ihm die anderen Tiere lieber aus dem Weg. Seine ständige Hektik machte sie nämlich ganz nervös.
Statt Lob hörte Pepe plötzlich: „Mach…