Es war einmal eine Bazillenbande, die lustig auf der Klobrille hockte. Sie waren pummelig und strubbelig, hatten spitze Zähnchen und scharfe Krallen. In ihren Händen hielten sie kleine Köfferchen und ihre Köpfchen schmückten schiefe Strohhütchen. Die Bazillen saßen schon eine ganze Weile da und freuten sich auf ihre nächste große Reise.
In diesem Moment ging im Bad das Licht an. Vorsichtig setzte sich der kleine Jakob auf die Klobrille.
„Los geht’s!”, rief die größte und dickste Bazille. Und schon stürmten alle los. Sie rannten, so schnell sie nur konnten, und landeten mit einem großen Satz direkt in Jakobs Hand.
„Hurra, die Reise kann beginnen!”, jubelten sie ausgelassen. Doch die größte Bazille sorgte für Ruhe.
„Freut euch nicht zu früh. Was, wenn sich der Junge jetzt die Hände wäscht? Dann hat es sich mit unserer Reise erledigt.“
Da sprang der kleine Junge auch schon von der Klobrille und spülte. Dann ging er zum Waschbecken. Die Bazillen warteten angespannt ab und einige bissen ihm vor lauter Aufregung sogar in die Hand. Würde er sich die Hände nun waschen oder nicht?
Doch zu ihrer großen Freude vergaß Jakob das Händewaschen. Er würdigte die duftende Seife keines Blickes und lief schnurstracks in die Küche. Die Bazillen auf Jakobs Hand jauchzten wie auf Kommando los.
„Juhu, er hat es vergessen! Dann gehen wir doch noch auf Reisen!“
Jakob lief durch die Küche und nahm sich ein Gummibärchen aus der Schüssel.
„Auf die Plätze, fertig, los!“, rief die größte Bazille und setzte sich die Taucherbrille auf. Kaum hatte Jakob sich das Gummibärchen in den Mund geschoben, hüpfte die ganze Bazillenbande hinterher. Und dann konnte die Party so richtig losgehen. Eine Bazille biss sich in Jakobs Wange fest. Eine andere bohrte sich zwischen Jakobs Zähne und grub ihre…