Bazillen auf Reisen

6
 min
3
+
4.62
 • 
122
 bewertungen
Diese kleinen Urlauber sind keine gewöhnlichen Touristen: Es sind freche Bazillen! Sie reisen überallhin, wohin sie nur wollen – am liebsten in den Bauch von kleinen Kindern, die sich nicht die Hände waschen. Doch wie wird man diese unliebsamen Reisegäste nur los?
Dieses Märchen können Sie sich als kostenlose PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. In der Readmio-App haben Sie diese Option für jede Geschichte.
Herunterladen:
Bazillen auf Reisen
QR code
Scannen Sie den QR-Code, um das Märchen in der Applikation zu öffnen.
Mio’s tip
Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Es war einmal eine Bazillenbande, die lustig auf der Klobrille hockte. Sie waren pummelig und strubbelig, hatten spitze Zähnchen und scharfe Krallen. In ihren Händen hielten sie kleine Köfferchen und ihre Köpfchen schmückten schiefe Strohhütchen. Die Bazillen saßen schon eine ganze Weile da und freuten sich auf ihre nächste große Reise.

In diesem Moment ging im Bad das Licht an. Vorsichtig setzte sich der kleine Jakob auf die Klobrille.

„Los geht’s!”, rief die größte und dickste Bazille. Und schon stürmten alle los. Sie rannten, so schnell sie nur konnten, und landeten mit einem großen Satz direkt in Jakobs Hand.

„Hurra, die Reise kann beginnen!”, jubelten sie ausgelassen. Doch die größte Bazille sorgte für Ruhe.

„Freut euch nicht zu früh. Was, wenn sich der Junge jetzt die Hände wäscht? Dann hat es sich mit unserer Reise erledigt.“

Da sprang der kleine Junge auch schon von der Klobrille und spülte. Dann ging er zum Waschbecken. Die Bazillen warteten angespannt ab und einige bissen ihm vor lauter Aufregung sogar in die Hand. Würde er sich die Hände nun waschen oder nicht?

Doch zu ihrer großen Freude vergaß Jakob das Händewaschen. Er würdigte die duftende Seife keines Blickes und lief schnurstracks in die Küche. Die Bazillen auf Jakobs Hand jauchzten wie auf Kommando los.

„Juhu, er hat es vergessen! Dann gehen wir doch noch auf Reisen!“

Jakob lief durch die Küche und nahm sich ein Gummibärchen aus der Schüssel.

„Auf die Plätze, fertig, los!“, rief die größte Bazille und setzte sich die Taucherbrille auf. Kaum hatte Jakob sich das Gummibärchen in den Mund geschoben, hüpfte die ganze Bazillenbande hinterher. Und dann konnte die Party so richtig losgehen. Eine Bazille biss sich in Jakobs Wange fest. Eine andere bohrte sich zwischen Jakobs Zähne und grub ihre…

Diese und andere Geschichten finden Sie auf Readmio

... finden Sie die ganze Geschichte in Readmio

Readmio ist eine Applikation voller Kindergeschichten, welche durch Geräusche, die auf Ihre Stimme reagieren, zum Leben erweckt werden. Eine Menge Märchen sind kostenlos, und jede Woche kommen neue dazu.

Gratis testen

Verfügbar für iOS, Android und Web

Download from App StoreDownload from Google Play
RatingsRatingsRatingsRatingsRatings

4.8/5 · 52 000 Bewertungen

Mehr aus der Kategorie Kurze Geschichten

Die Heuschrecke und die Ameisen

Die Heuschrecke und die Ameisen

4
 min
5
+
4.23

Fabel von Äsop mit der Botschaft, immer auch an die Zukunft zu denken. Als die kleine Heuschrecke sieht, wie sich die Ameisen mitten im Sommer Vorräte für den Winter anlegen, ist sie recht belustigt. Sie versteht nicht, wie man an so einem schönen und sonnigen Tag nur arbeiten kann. Die Tage gehen vorbei und die Sonnenstrahlen werden von Kälte und Schnee abgelöst. Und während die Ameisen genug Vorräte gesammelt haben, ist die Heuschrecke auf das Erbarmen anderer angewiesen.

Mio im klassischen Musikunterricht

Mio im klassischen Musikunterricht

6
 min
5
+
4.78

Kommt und taucht mit uns gemeinsam in die Töne der klassischen Musik ein. Unter der Leitung der Lehrerin lernt ihr, was alles mit Musik ausgedrückt werden kann. Und Gesellschaft dabei leistet euch dabei der lustige Elefant Mio!

Herkules und der Töpfer

Herkules und der Töpfer

4
 min
5
+
4.51

Bevor wir um Hilfe bitten, sollten wir uns überzeugen, dass wir alles getan haben, was in unserer Kraft lag. Eines Tages blieb ein Töpfer mit seinem Wagen in einem schlammigen Feldweg stecken. Obwohl er seine Pferde ununterbrochen mit der Peitsche schlägt, rührte sich der Wagen nicht. Der Töpfer drohte, jammerte und rief den mächtigen Herkules, damit er ihm helfen solle. Wer aber half dem Töpfer am Ende?