Pavol Dobsinsky
Hans der Erbsenjunge
Mit Geschicklichkeit und Einfallsreichtum können wir jegliche Hindernisse überwinden. Pavol Dobšinskys Märchen über einen Jungen, der so klein wie eine Erbse, jedoch so stark wie drei Männer war.


In einem fernen Land gab es vor langer Zeit eine große Mühle. Dort lebten ein alter Müller und seine drei Söhne. Die Zeiten waren hart und sie mussten sehr bescheiden leben. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mussten die vier in der Mühle arbeiten, um genug Geld zum Leben zu verdienen. Der Müller machte Mehl aus dem Getreide und seine Söhne halfen ihm dabei. Jeden Tag luden sie dann die Mehlsäcke auf eine
Eines Tages wurde der Müller sehr krank und weil er spüren konnte, dass sein Ende nahte, rief er seine Söhne zu sich.
„Liebe Söhne, meine Zeit neigt sich dem Ende zu und bald müsst ihr euch selbst um die Mühle kümmern. Ich kann euch nicht viel auf dieser Welt zurücklassen, aber ich vertraue darauf, dass ihr alles gerecht unter euch aufteilt“, sagte der Müller zu seinen drei Söhnen.
Leider erfüllte sich seine Vorahnung in nur wenigen
Die beiden älteren Brüder erbten genug, um durchs Leben zu kommen, während der Jüngste sich Sorgen um seine Zukunft machte. Wie konnte er jemals mit einer einfachen Katze auskommen? Außerdem wollten ihn seine Brüder nicht mehr in der Mühle haben, schickten ihn daher bald weg und meinten: „Lieber Bruder, es führt kein Weg daran vorbei. Wir brauchen dich hier nicht mehr. Du musst einen neuen Platz für dich finden und bitte nimm auch deine Katze mit. Und nur damit du nicht sagst, wir wären ungerecht, nimm auch diese beiden Münzen für den Weg“, sagte…