Pavol Dobsinsky
Der teuflische Knecht
Ein Märchen von einem Teufelchen, das einem armen Holzfäller sein letztes Stückchen Brot stiehlt. Als Luzifer davon erfährt, muss das kleine Teufelchen ein Jahr lang für den Holzfäller arbeiten.


„Wenn ihr irgendwann an einem Acker vorübergeht, auf dem Buchweizen wächst, kann es sein, dass er ganz schwarz und abgebrannt ist. So, als ob auf ihm eine Feuerflamme gewütet hat. Das hat er vom Blitz bekommen”, erklärte einst ein alter Bauer. „Jetzt erzähle ich euch, wie sich das alles zugetragen hat. Das haben mir einst die Sperlinge berichtet und die haben es von einem alten Weidenbaum gehört”, fügte der Bauer hinzu.
Der Weidenbaum wuchs lange Jahre bei einem groĂźen
„Ich bin die hübscheste aller Getreidearten weit und breit. Meine Blumen sind schöner als die Blüten des Apfelbaumes. Ich werde doch meinen Kopf nicht vor dem Wind beugen”, pflegte er zu sagen. „Kennst du etwa prächtigere Pflanzen als mich?”, fragte der Buchweizen den alten Weidenbaum.
Und der Weidenbaum rauschte
„Du dummer, alter Baum! Du bist so alt, dass dir schon Gras im Leibe wächst!”, spottete der Buchweizen
Da zog aber ein schreckliches Unwetter auf. Die Wolken jagten von allen Seiten heran. Der Wind blies wie nie