Hans Christian Andersen
Die Schnecke und der Rosenstock
Eine etwas anspruchsvollere Geschichte des weltberühmten Märchendichters Hans Christian Andersen über den Sinn des Lebens und die verschiedenen Wesensarten.


Weit, weit weg, vor langer
Eines Nachts sagte die Frau zu ihrem Ehemann: „Lieber Mann, du hast so geschickte Hände und du hast so viele verschiedene Dinge aus Holz gemacht. Wie wäre es, wenn du uns ein kleines Baby schnitzt?“
Der Holzschnitzer fand die Idee großartig, und so stand er am nächsten morgen früh auf und begann mit der Arbeit. Er nahm ein schönes Stück Holz, schliff es ab und schnitzte in wenigen Augenblicken einen kleinen Jungen
Seine Eltern gaben ihm den besten Namen, den sie sich vorstellen konnten – sie beschlossen, ihn Hans Hölzchen zu nennen, da er aus Holz gemacht war.
Hans wuchs heran und als er bereits fast ein junger Mann war, bat er seinen Vater, ihm ein Fischerboot aus Holz zu machen. Sein Vater begann sofort, daran zu arbeiten und bald war das Boot fertig. Hans Hölzchen konnte nun mit seinem Boot fahren, um Essen zu holen und seinen Eltern zu helfen. Er fischte jeden Morgen im Meer, wo die Vögel für ihn
„Komm nur, komm, mein lieber Junge. Köstliches Essen habe ich fĂĽr dich.“
Und wenn Hans Hölzchen diese Melodie hörte, kam er zum Ufer, begrüßte…