Gute Nacht, liebe Eltern!

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Papa gähnt aus vollem Halse und Mama klappen vor Müdigkeit fast die Augen zu. Die beiden gehören definitiv ins Bett. Doch wer kümmert sich darum? Die beiden Brüder Jonas und Willy stehen vor einer schwierigen Aufgabe: Sie müssen ihre Eltern ins Bett bringen. Dazu gehören selbstverständlich Kuscheltiere, Milch und eine Gutenachtgeschichte…  Doch reicht das wirklich?
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Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Zuerst gähnte Papa. Es sah aus, als wollte er die Teetasse gleich mitverschlucken. Selbst ein Krokodil hätte bei dem Anblick wohl Reißaus genommen. Sein Gähnen steckte Mama an. Auch sie gähnte herzhaft und stolperte dabei glatt über den Wäschekorb.

„Au!”, rief sie laut. „Ich kann kaum mehr gucken, so müde bin ich.“

Ihre zwei Söhne, Jonas und Willy, tuschelten aufgeregt auf dem Sofa. Von weitem sah es aus, als debattierten sie über ihr Lieblingsspiel. Doch jetzt gab es etwas viel Wichtigeres zu besprechen. Den zwei Jungen war nämlich keineswegs entgangen, wie müde ihre Eltern waren.

„Schau mal”, wisperte Jonas seinem Bruder zu, „der arme Papa! Er sieht aus wie ein dreimal aufgebrühter Teebeutel. Und Mama schläft gleich im Stehen ein. Die beiden sind reif fürs Bett.”

Also beschlossen die Geschwister, dass sie ihre Eltern ins Bett bringen mussten. Sie wollten nicht, dass Papa bis Mitternacht auf den Bildschirm starrt und Mama noch die ganze Wäsche bügelt. Und so begannen sie, einen Plan zu schmieden. Doch wie kriegt man zwei Erwachsene ins Bett?

Willy wusste ganz genau, was bei seinem Papa funktionierte. Er schlief ja manchmal sogar mitten auf der Couch ein. Ihr Papa brauchte keine Gutenachtgeschichte, es reichte, wenn jemand lange genug redete. Der Junge lockte ihn also zum Sofa, dimmte das Licht und schaltete das Radio ein. Als Wörter wie „Haushaltsplan“, „Gesetzentwurf“ und „Steuern“ fielen, wusste Willy, dass er auf dem richtigen Weg war.

Jonas kümmerte sich derweil um Mama. Er zerrte den Wäschekorb zurück ins Badezimmer und setzte seine Mama in den Sessel. „Du stolperst noch über deine eigenen Beine. Jetzt ruhst du dich aus, okay? Soll ich dir einen Schluck Milch bringen?“ Bevor seine Mama nicken konnte, stand das Glas Milch schon vor ihr.

Die Brüder deckten ihre Eltern mit einer Decke zu…

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