„Papi, sieh nur, wie schön!“, rief Alina, als sie mit ihrem Papa an einem Sonnenblumenfeld vorbeifuhren. Gleich nach dem Mittagessen waren sie mit dem Rad zu Oma und Opa gefahren und jetzt befanden sie sich auf dem Nachhauseweg. Die Sonne schien angenehm auf ihre Arme und Beine, die Vögel sangen und Alina summte fröhlich mit ihnen im Takt. Jetzt hielt sie jedoch vorsichtig an und drehte sich zu ihrem Papa um.
„Papi, können wir sie uns aus der Nähe ansehen?“, bettelte sie. Papa hielt neben ihr und lächelte. „Klar, warum nicht?“
Alina jauchzte vor Freude. Sie setzten ihre Helme ab und stellten die Fahrräder an den Feldrand. Alina rannte sofort los. „Wow!“, rief sie und machte große Augen. „Die Sonnenblumen sind ja größer als ich!“ Sie sprang ein paar Mal in die Luft. Sie wollte so groß sein wie die strahlenden Sonnenblumen, die sich sanft im Wind wiegten und leise mit ihm plauderten.
Papa nahm sie auf den Arm und plötzlich war sie größer als die Sonnenblumen. Von hier oben konnte sie das ganze Feld überblicken. Was für eine Augenweide!
„Wir könnten eine für Mama pflücken“, schlug Alina vor. „Darüber freut sie sich bestimmt!“
Papa stellte sie sanft auf dem Boden ab und suchte drei wunderschöne Sonnenblumen aus. Vorsichtig trennte er sie vom Stängel und legte sie neben dem Feld ins Gras. Dann ging er zu einer Sonnenblume, die stolz in den blauen Himmel ragte. Er pflückte einige der schwarzen Kerne und streckte Alina seine Hand hin.
Alina betrachtete die Kerne. „Wozu sind die gut?“
„Sonnenblumenkerne sind gesund und lecker“, antwortete Papa. „Deshalb essen wir sie zu Hause so gern. Sie enthalten viele Vitamine und auch andere Nährstoffe, die wichtig sind, damit Kinder groß und stark werden.“
„Stimmt, mit Mama backe ich immer Sonnenblumenbrot und das…