Der zottelige Findling

8
 min
5
+
4.62
 • 
144
 bewertungen
Als Betka wie immer in den Ferien zu ihren Großeltern kommt, entdeckt sie einen verlassenen, halb erfrorenen Welpen. Das kleine Mädchen würde den Hund gerne behalten, doch so einfach ist das nicht. Ein gefundenes Tier kann man nicht einfach mit nach Hause nehmen. Wird der Welpe ein neues Familienmitglied?
Dieses Märchen können Sie sich als kostenlose PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. In der Readmio-App haben Sie diese Option für jede Geschichte.
Herunterladen:
Der zottelige Findling
QR code
Scannen Sie den QR-Code, um das Märchen in der Applikation zu öffnen.
Mio’s tip
Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Betka fährt jeden Sommer in den Ferien zu ihren Großeltern. Oma Jolanka und Opa Stanko wohnen ganz in der Nähe, nur drei Dörfer entfernt. Auch dieses Mal freute sich das kleine Mädchen sehr, eine Woche bei ihnen zu verbringen. Beim Packen dachte sie darüber nach, wie sie ihnen beim Pflücken der roten Johannisbeeren helfen oder die fantastischen Rührkuchen ihrer Oma genießen wird.

Als Betka ihre Tasche gepackt hat, kontrollierte ihre Mutter vorsichtshalber noch einmal, ob sie auch nichts vergessen hatten.

„Hast du deine Zahnbürste mitgenommen?“

„Ja, sogar Zahnseide“, berichtete Betka stolz. Und sie hatte einen Badeanzug eingepackt. Direkt neben Omas Haus gibt es nämlich einen seichten Bach. Man kann dort nicht baden, sondern nur herumwaten und planschen, aber selbst im heißesten Sommer war das Wasser sehr kalt.

Mit Hilfe ihrer Mutter lud Betka ihre Tasche in den Kofferraum des Autos. Papa erwartete sie bereits – beide Eltern würden sie hinbringen, da sie Oma und Opa oft und gerne besuchen. Auch heute trinken sie gemeinsam Kaffee am Bach.

Sobald sie ihr Ziel erreicht hatten, sprang Betka schnell aus dem Auto. Sie wollte gerade zum Haus ihrer Oma rennen, als plötzlich etwas ihre Aufmerksamkeit erregte. In der Nähe des Baches entdeckte sie ein zotteliges braunes Knäuel. Es wimmerte leise.

Während ihre Eltern das Gepäck ausluden, sah sich Betka die Sache näher an. Es war ein Hundewelpe! Zuerst sah sie sich nach einem Hundebesitzer um. Aber nirgendwo war auch nur eine Menschenseele. Das Hundebaby sah verlassen aus.

Betka wusste, dass sie es sofort ihren Eltern sagen musste.

„Mama, Papa, schaut mal, hier hat jemand wohl seinen Welpen verloren“, rief sie traurig.

Papa kam näher und hob den nassen, frierenden Fellknäuel vorsichtig hoch: „Na komm her, Kleiner. Dir ist bestimmt kalt, nicht wahr?“

Betka und ihre Eltern…

Diese und andere Geschichten finden Sie auf Readmio

... finden Sie die ganze Geschichte in Readmio

Readmio ist eine Applikation voller Kindergeschichten, welche durch Geräusche, die auf Ihre Stimme reagieren, zum Leben erweckt werden. Eine Menge Märchen sind kostenlos, und jede Woche kommen neue dazu.

Gratis testen

Verfügbar für iOS, Android und Web

Download from App StoreDownload from Google Play
RatingsRatingsRatingsRatingsRatings

4.8/5 · 52 000 Bewertungen

Mehr aus der Kategorie Beziehungen und Emotionen

Der Kostümball

Der Kostümball

11
 min
5
+
4.53

Dennis ist ein vorbildlicher und anständiger Schüler, der sich sehr auf den Kostümball seiner Schule freut. Er verkleidet sich so gut, dass ihn niemand erkennt. Und dann merkt er, dass er auf einmal gar nicht mehr anständig und vorbildlich sein muss – schließlich erkennt ihn ja niemand. Doch stimmt das wirklich?

Der traurige Kran

Der traurige Kran

9
 min
3
+
4.63

Auf einer Baustelle ist die Arbeit in vollem Gang und zwei Bagger wetteifern miteinander, wer von ihnen mehr schaffen kann. Am Rande aber steht ein Kran – seine Zeit ist noch nicht gekommen. Deshalb beginnen die Bagger ihn zu verspotten und über seine Untätigkeit zu lästern, aber dann geschieht etwas, was ihnen das Lachen vergehen lässt...

Der verärgerte Autobus

Der verärgerte Autobus

9
 min
5
+
4.51

Der alte Autobus und dessen verlässlicher Fahrer waren schon lange Jahre ein gutes Team. Jeden Morgen brachten sie die eilenden und oft auch nervösen Menschen zur Arbeit. Und da sie wirklich schon einiges zusammen erlebt haben, kann sie nichts so schnell aus der Fassung bringen. Doch eines Tages geschieht etwas, das das Fass zum Überlaufen brachte. Wir sollten uns zu Anderen so verhalten, wie wir möchten, dass sich Andere uns gegenüber verhalten.