Der Schwan und die Krähe

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Wenn wir zufrieden sein wollen, ist es wichtig zu akzeptieren, wer wir sind.

Die Krähe bewunderte den majestätischen Schwan, der im See schwamm. Eines Tages entschied sie, so schön wie der Schwan zu werden. Wegen ihrer Bemühungen, den Schwan nachzuahmen, kam sie jedoch fast um ihr Leben.
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Der Schwan und die Krähe
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Es war einmal ein großer See. Von weitem sah er aus wie ein riesiger Spiegel, der alles um sich herum reflektierte. Auf der Oberfläche des Sees gab es wunderschöne, majestätische Schwäne. Nirgendwo gab es elegantere und anmutigere Tiere. Sie verbrachten den ganzen Tag auf dem Wasser, weil ihre dichten weißen Federn nie nass wurden und sie vor der Kälte schützten.

Rund um den See standen hohe Pappeln, in denen Krähen nisteten. Sie gingen am See auf Nahrungssuche und ihr Krächzen war weit und breit zu hören.

Eine der Krähen kam jedoch nicht nur zum Essen an den See. Sie beobachtete auch gern die Schwäne und bewunderte ihre Anmut und Schönheit, bis sie eines Tages beschloss, einer von ihnen zu werden. Obwohl sie ein angenehmes Leben in einem sicheren, trockenen Nest mit den anderen Krähen hatte, mochte sie nicht, wie sie aussah. Sie dachte, dass sie erst zufrieden mit sich sein würde, wenn sie anfing, wie ein Schwan zu leben.

Und so verließ sie ihr Nest im Baum und fing an, die gleichen Dinge wie die Schwäne zu tun. Sie stieg ins Wasser und versuchte, dabei schwimmen zu lernen. Sie versuchte, ihren Körper genauso zu halten wie die Schwäne, um von Weitem wie einer von ihnen auszusehen. Jeden Tag rieb sie ihre Federn an den Kieselsteinen am Ufer, um sie weißer zu machen. Sie fing sogar an, dasselbe Essen wie die Schwäne zu essen. Doch nichts davon half. Sie war immer noch unzufrieden mit sich selbst und fühlte sich auch ziemlich unwohl dabei.

Ihre Flügel fühlten sich sehr schwach an, weil sie sie immer wieder ins Wasser tauchte, und auch ihre Federn wurden dünn und fielen aus. Das Schwanenfutter machte ihr Bauchschmerzen, und sie wurde krank und schwach. Bald konnte sie nicht einmal mehr richtig fliegen, sondern nur…

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