Der belesene Pirat

8
 min
5
+
4.62
 • 
180
 bewertungen
Theo ist kein gewöhnlicher Pirat – im Gegensatz zu den anderen Piraten verbringt er seine Zeit am liebsten mit dem Lesen. Es scheint jedoch, als ob Lesen keine nützliche Tätigkeit für Piraten wäre. Oder etwa doch? Als das Piratenschiff auf die gefährlichen Sirenen trifft, kommt Theos Hobby plötzlich allen gelegen.
Dieses Märchen können Sie sich als kostenlose PDF-Datei herunterladen und ausdrucken. In der Readmio-App haben Sie diese Option für jede Geschichte.
Herunterladen:
Der belesene Pirat
QR code
Scannen Sie den QR-Code, um das Märchen in der Applikation zu öffnen.
Mio’s tip
Durch das Antippen der 🔊 markierten Wörter spielt ihr Geräusche ab.

Hinter neun Wellen und neun Palmeninseln schwankte irgendwo in der stürmischen See ein Schiff. Es war ein riesiges Piratenschiff voller schrecklicher Piraten. Jeder von ihnen hatte, wie es sich für echte Piraten gehört, einen Hut, eine Augenbinde oder ein Holzbein.

Sie waren alle so furchterregend, dass alle anderen Schiffe einen großen Bogen um sie machten. Nur einer von ihnen war anders. Sie nannten ihn Theo. Er hatte weder einen Piratennamen noch eine Augenbinde, ein Holzbein oder einen Hut. Er hatte nur einen Kopf voller Geschichten, die er in gestohlenen Büchern las.

Er war der Einzige der Besatzung, der lesen konnte. Ein paar Mal hatte er versucht, es den anderen beizubringen, doch als Antwort erntete er immer nur brüllendes Gelächter und die Bemerkung, dass Piraten nie lesen. Und er solle sich doch auch eine Beschäftigung zulegen, die besser zu einem Piraten passt – zum Beispiel das Kartenspiel. Doch Theo interessierten nur Bücher. Deshalb saß er oft allein an Deck, tief in ein Abenteuerbuch versunken.

Eines Tages wurde Theo aus seinen spannenden Geschichten gerissen, als ihm jemand energisch auf die Schulter klopfte. Es war der Kapitän höchstpersönlich.

„Du weißt, wie sehr ich Müßiggang verabscheue. Deine Märchen werden nie zu etwas gut sein, geschälte Kartoffeln hingegen schon. Wir brauchen mehr Arbeitskräfte, damit wir es bis zum Schatz schaffen. Also mach dich an die Arbeit, du faule Socke!“, befahl er ihm.

„An die Arrrbeit! Hopp, hopp! An die Arrrbeit!”, fügte der grüne Papagei hinzu, der auf der Schulter des Kapitäns hockte.

Auf dem Weg in die Küche überlegte Theo, was wohl alles Teil des Schatzes sein könnte. Er wünschte sich, dass wenigstens ein Bilderbuch darunter wäre. Dies würde ihn glücklicher machen als alles Gold und alle Perlen der Welt.

„Was meinst du, wie der Schatz…

Diese und andere Geschichten finden Sie auf Readmio

... finden Sie die ganze Geschichte in Readmio

Readmio ist eine Applikation voller Kindergeschichten, welche durch Geräusche, die auf Ihre Stimme reagieren, zum Leben erweckt werden. Eine Menge Märchen sind kostenlos, und jede Woche kommen neue dazu.

Gratis testen

Verfügbar für iOS, Android und Web

Download from App StoreDownload from Google Play
RatingsRatingsRatingsRatingsRatings

4.8/5 · 52 000 Bewertungen

Mehr aus der Kategorie Geschichten für Kinder 5+

Simon zu Besuch in der Musikschule

Simon zu Besuch in der Musikschule

8
 min
5
+
4.73

Taucht ein in die musikalische Welt des kleinen Simons, dem die Musik von klein auf den Kopf verdreht. Mit seinen Eltern besucht er eine Musikschule und lernt dort die einzelnen Instrumente kennen. Welches wird er sich wohl aussuchen? Das erfahrt ihr in dieser Geschichte.

Eine magische Nacht

Eine magische Nacht

7
 min
5
+
4.34

Oma, Opa und ihr Hund Fleckchen erwartet eine außergewöhnliche Nacht. Nach langer Zeit können sie endlich ihre Familie wiedertreffen, Neuigkeiten austauschen und gemeinsam zu Abend essen. Aber was ist das für ein seltsames Treffen und was macht es für alle Beteiligten so magisch?

Armer Graf, reicher Einsiedler

Armer Graf, reicher Einsiedler

16
 min
5
+
4.82

Das unbeschwerte Leben des Grafen, der alle anderen für minderwertig hielt, wurde eines Tages durch einen armen Einsiedler verändert, der allein in bescheidenen Verhältnissen fernab der Menschen lebte. Dank dieser unerwarteten und mysteriösen Begegnung erkannte der Graf, dass sein Wohlergehen von Menschen geschaffen wurde, deren Arbeit viel mehr wert war, als er gedacht hatte. Und das Wichtigste: Er entdeckte, dass der wahre Reichtum ganz woanders liegt. Reichtum und Wohlstand müssen sich nicht nur auf Geld und materiellen Besitz beschränken.