Der arme Bauer und der habsüchtige Reiche

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In dieser indischen Geschichte lernen wir einen Bauern kennen, der in Armut und Mangel lebt. Als er ein wertvolles magisches Horn bekommt, das ihm jeden Wunsch erfüllt, will auch ein habsüchtiger Reiche seinen Anteil davon haben. Der Bauer hat jedoch eine Idee, wie er es dem Reichen heimzahlen kann.
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Es war einmal ein Bauer, der sehr arm war. Und das alles wegen eines habsüchtigen Reichen, von dem er sich jedes Mal Geld leihen musste, wenn die Ernte schlecht war. Einmal wütete ein Taifun durchs Getreide, ein andermal zog ein starkes Unwetter über die Felder und der Hagel zerstörte die gesamte Ernte. Und als endlich ein Jahr mit schönem Wetter gekommen und die Ernte üppig war, musste der arme Bauer dem Reichen nicht nur alles zurückzahlen, was er sich geliehen hatte, sondern als Zins auch noch den Rest, der ihm von der guten Ernte übrigblieben war. Und so war es gleich, ob es ein gutes oder ein schlechtes Jahr war, der Bauer litt immer Armut und der Reiche wurde immer reicher.

Eines Nachts hatte der arme Bauer einen seltsamen Traum.

Im Traum sprach König Ram zu ihm. Er sagte nur einen einzigen Satz: „Wenn du reich werden willst, bitte mich um Hilfe.“

Als der Bauer am Morgen aufstand, beschloss er sofort, Ram zu suchen und ihn um Rat zu bitten. Er backte drei große Fladen, damit er etwas zu essen hatte, und machte sich auf den langen Weg.

Der Bauer war schon eine ganze Weile unterwegs und pfiff vor sich hin, damit die Zeit schneller verging, als er einen Mönch traf. Er gab ihm einen seiner Fladen und fragte ihn, wie er Ram finden könnte. Doch der Mönch nahm den Fladen ohne ein Wort und ging davon.

Und so folgte der Bauer weiter der zickzackförmigen Straße, bis er ein gutes Stück weiter einen Jogi traf. Dem gab er seinen zweiten Fladen und hoffte, dass er ihm verraten würde, wo er den mächtigen und klugen Ram finden könnte. Doch auch der Jogi nahm nur wortlos den Fladen entgegen und ging davon.

Der Bauer ging…

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