Louis’ Milchbecher

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Louis interessiert sich für die Naturgesetze und erforscht alles um sich herum. Auch die Milch weckt seine Neugier. Wie kommt es, dass sie in der Wärme schlecht wird und im Kühlen nicht? Welche wichtige Entdeckung macht der Junge am Ende? Diese Geschichte wurde durch den berühmten Wissenschaftler Louis Pasteur inspiriert.
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Der kleine Louis kam gerade vom Fluss zurück, wo er mit seinen Freunden in der Sonne gespielt hatte. Er war fast den ganzen Tag draußen. Ab und zu half er seinem Papa in der Werkstatt mit dem Leder. Doch Papa wusste ganz genau, dass sich die Kinder im Sommer am Wasser und im Wald am wohlsten fühlen.

Diesmal kam Louis ganz verschwitzt zu Hause an. Er war halb am Verdursten. Auf der Bank unter dem alten Kirschbaum stand noch sein Becher. Darin war die Milch, die Mama am Morgen frisch gemolken hatte. In der Frühe hatte er es nicht geschafft, ihn auszutrinken, und so stürzte er sich jetzt gierig auf die verbliebene Milch.

Doch gleich nach dem ersten Schluck verzog er das Gesicht und spuckte die Milch angeekelt aus: „Igitt, die ist ja schlecht. Wie kann die Milch nur so schnell sauer werden?“ Louis rannte ins Haus, wo seine Mama gerade das Abendessen vorbereitete.

„Hallo Mama, ich habe solchen Durst, kann ich bitte Wasser haben?” Als er einen ganzen Krug ausgetrunken hatte, setzte er fort: „Wie kann es sein, dass die Milch von heute Morgen schon schlecht ist?“

Mama lächelte und erklärte dann: „Die Milch wird in der Hitze sauer. Wenn wir wollen, dass sie länger haltbar bleibt, müssen wir den Krug mit der Kuhmilch in den Keller bringen, wo es schön kühl ist. Dort ist sie auch bis zum nächsten Tag gut.“

Ein paar Tage später hatte sich das Wetter abgekühlt, doch die Jungen bauten weiter am Fluss ihre Deiche. Louis erkältete sich dabei und wachte am nächsten Tag mit Fieber auf. Mama brachte ihm deshalb heiße Milch mit Honig: „Trink das und kuschle dich ordentlich in deine Decke ein, in ein paar Tagen wird es dir wieder besser gehen.“

Louis schaffte nur den…

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